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Berufsfeld

Finanzen & Controlling

995 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Steuerberater

Steuerberater beraten Privatpersonen und Unternehmen in steuerlichen Fragen, erstellen Jahresabschlüsse und Steuererklärungen und vertreten ihre Mandanten gegenüber Finanzämtern und Finanzgerichten. Der Zugang führt über eine anspruchsvolle Staatsprüfung mit hoher Durchfallquote.

Offene Stellen
110
Monatsbrutto
4.000 – 15.000 €

Steuerfachangestellter

Steuerfachangestellte erledigen in Steuerberatungskanzleien die laufende Buchhaltung, Lohnabrechnungen und Steuererklärungen für Mandanten. Sie arbeiten mit Zahlen, Fristen und Steuerrecht und sind erste Ansprechpartner für viele Mandantenfragen.

Offene Stellen
105
Monatsbrutto
2.500 – 5.500 €

Steuerfachwirt

Steuerfachwirte erstellen Buchhaltungen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen für Mandanten und betreuen diese eigenverantwortlich. Der Titel ist eine Fortbildung, die auf der Ausbildung zum Steuerfachangestellten aufbaut.

Offene Stellen
45
Monatsbrutto
3.300 – 7.000 €

Bilanzbuchhalter

Bilanzbuchhalter erstellen Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse nach HGB, oft auch nach IFRS, und verantworten die laufende Buchführung eines Unternehmens. Sie sind Ansprechpartner für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Geschäftsführung.

Offene Stellen
42
Monatsbrutto
3.400 – 8.000 €

Steuerfachangestellte/r

Steuerfachangestellte bearbeiten in Steuerberatungskanzleien die Buchhaltung, Lohnabrechnung und Steuererklärungen von Mandanten. Der Beruf verbindet Zahlenarbeit mit Kenntnissen des Steuerrechts und regelmäßigem Mandantenkontakt.

Offene Stellen
36
Monatsbrutto
2.500 – 5.500 €

Finanzbuchhalter

Finanzbuchhalter erfassen und prüfen alle Geschäftsvorfälle eines Unternehmens, führen die Konten und erstellen Monats- und Jahresabschlüsse. Sie sorgen dafür, dass die Zahlen des Betriebs den handels- und steuerrechtlichen Vorgaben entsprechen.

Offene Stellen
20
Monatsbrutto
2.600 – 6.000 €

Baufinanzierungsberater / Bankkaufmann

Baufinanzierungsberater begleiten Menschen beim Kauf oder Bau von Wohneigentum: Sie prüfen die finanzielle Lage, rechnen Darlehensvarianten durch und vermitteln Kredite von Banken oder Bausparkassen. Der Beruf verbindet Beratung mit Vertrieb und setzt kaufmännisches Rechnen voraus.

Offene Stellen
16
Monatsbrutto
2.900 – 7.500 €

Privatkundenberater

Privatkundenberater betreuen Kundinnen und Kunden einer Bank oder Sparkasse in Geldfragen: Konto, Kredit, Baufinanzierung, Altersvorsorge und Geldanlage. Sie verbinden Beratung mit dem Verkauf von Finanzprodukten und arbeiten mit festen Vertriebszielen.

Offene Stellen
14
Monatsbrutto
2.800 – 6.500 €

Baufinanzierungsberater / Finanzierungsberater

Baufinanzierungsberater vermitteln Kredite für den Kauf, Bau oder die Sanierung von Immobilien. Sie prüfen die finanzielle Lage der Kunden, rechnen Finanzierungsmodelle durch und begleiten den Weg bis zur Kreditzusage der Bank.

Offene Stellen
10
Monatsbrutto
2.900 – 8.000 €

Berater Private Banking

Berater im Private Banking betreuen vermögende Privatkunden bei Anlage, Finanzierung und Vermögensnachfolge. Sie verwalten meist einen festen Kundenstamm und arbeiten mit Ertragszielen.

Offene Stellen
10
Monatsbrutto
3.800 – 12.000 €

Steuerfachangestellter / Steuerfachwirt

Steuerfachangestellte erstellen Finanzbuchhaltungen, Lohnabrechnungen und Steuererklärungen für Mandanten einer Steuerberatungskanzlei. Der Steuerfachwirt ist die darauf aufbauende Fortbildung mit größerer Verantwortung für eigene Mandate.

Offene Stellen
9
Monatsbrutto
2.500 – 6.000 €

Associate

Associates sind die zweite Karrierestufe in Investmentbanking, Private Equity, Transaktionsberatung oder Wirtschaftsprüfung. Sie erstellen Finanzmodelle und Präsentationen, steuern die Arbeit der Analysten und halten den Kontakt zu Mandanten.

Offene Stellen
8
Monatsbrutto
6.000 – 22.000 €

Offene Stellen

995 Anzeigen, angezeigt 141 bis 160

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
995
Homeoffice möglich
73 %
726 Anzeigen
Teilzeit möglich
37 %
370 Anzeigen

Häufigste Berufe

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
München 46
Hamburg 44
Berlin 39
Köln 26
Stuttgart 24
Dresden 20
Frankfurt am Main 19
Hannover 18

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 829 83 %
Ausbildung, Studium 90 9 %
Berufseinstieg/Trainee 18 2 %
Befristeter Vertrag 15 2 %
Praktikum 5 1 %
Handelsvertreter 3 0 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Berufsfeld

Was hier gearbeitet wird

Der größte Block dieses Feldes sind die steuerberatenden Berufe. Ein Steuerfachangestellter bucht laufende Geschäftsvorfälle, erstellt Lohn- und Finanzbuchhaltungen, bereitet Jahresabschlüsse vor und korrespondiert mit dem Finanzamt; ein Steuerberater verantwortet Abschlüsse und Erklärungen, berät zu Gestaltung und vertritt Mandanten im Einspruchsverfahren.

Daneben stehen Finanz- und Bilanzbuchhaltung in Unternehmen, Controlling mit Planung, Abweichungsanalyse und Berichtswesen, die Bankberufe von der Baufinanzierung bis zum Firmenkundengeschäft sowie Versicherung, interne Revision und Treasury.

Die Arbeit ist stark durch Termine geprägt: Monatsabschluss, Quartalsmeldungen, Jahresabschluss, Fristen der Finanzverwaltung. Wer Ordnung mag und Zahlen nicht als Nebensache betrachtet, ist hier richtig; wer improvisieren will, weniger.

Der Weg hinein

Der übliche Einstieg ist die dreijährige Ausbildung – Steuerfachangestellte, Bankkaufleute, Industriekaufleute mit Schwerpunkt Rechnungswesen. Darauf setzen die Fortbildungen auf: Bilanzbuchhalter, Steuerfachwirt, Controller. Das Steuerberaterexamen verlangt je nach Vorbildung ein Studium oder mehrjährige Praxis und gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen im wirtschaftsnahen Bereich.

Ein Studium der Betriebswirtschaft oder Wirtschaftswissenschaften führt eher in Controlling, Treasury und Konzernrechnungswesen. Ein Quereinstieg ohne kaufmännische Grundlage ist möglich, aber selten und dann fast immer in der Buchhaltung mit begleitender Qualifizierung – Steuerrecht und Bilanzierung lassen sich nicht nebenbei mitnehmen.

Wie die Arbeit aussieht

Bildschirmarbeit, überwiegend im Büro, mit einem der höchsten Homeoffice-Anteile dieses Portals; die Kennzahl darüber weist ihn aus. Das ist eine belastbare Auskunft: Die Arbeit lässt sich verlagern, weil sie an Daten und nicht an Orten hängt.

Der Preis sind Belastungsspitzen zu festen Zeiten. In Kanzleien ist die Zeit vor den Abgabefristen dicht, im Unternehmen die ersten Arbeitstage des Monats und die Wochen des Jahresabschlusses. Überstunden sind in diesen Phasen üblich; wie sie ausgeglichen werden, gehört ins Einstellungsgespräch. Teilzeit ist verbreiteter als in vielen anderen kaufmännischen Feldern, und in Kanzleien gehört die Fortbildung zum Alltag, weil sich das Steuerrecht laufend ändert.

Was der Bestand zeigt

Die Berufstabelle über diesem Text wird von den steuerberatenden Berufen angeführt, mit deutlichem Abstand vor Buchhaltung und Controlling. Der Anteil der Festanstellungen ist hoch, Befristungen sind selten. Die Standorte liegen erwartbar in den größeren Städten, allerdings breiter gestreut als in der IT, weil Kanzleien überall gebraucht werden.

Vor der Bewerbung

Nennen Sie die Software, mit der Sie gearbeitet haben, und die Größenordnung der Mandate oder Buchungskreise – das ist die Angabe, an der in diesem Feld gelesen wird. Ein Zwischenzeugnis aus einer Kanzlei sagt viel; wie man es liest, steht in Arbeitszeugnis verstehen. Für die Frage nach dem Gehalt, die hier früh kommt, hilft Gehalt verhandeln.

Fragen Sie in Kanzleien zusätzlich nach der Mandatsstruktur und nach der Zahl der Mandate je Mitarbeiter. Das ist die Kennzahl, an der sich die Arbeitsbelastung ablesen lässt – deutlicher als am Gehalt und deutlicher als an der Beschreibung des Betriebsklimas in der Ausschreibung.

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